Mittwoch, 10. August 2016

Toast-in-a-Hole


Nach dem eher grobschlächtigem Egg-in-a-Hole Sandwich in der letzten Woche, geht es diese Woche mit dieser Lochgeschichte weiter - allerdings etwas filigraner, netter für´s Auge und einem anderen Prinzip folgend. 

Eigentlich ist das nichts anderes als Toast mit Brokkoli, Ei und Käse. Hört sich jetzt nicht so sexy an, dachte ich mir schon. Darum habe ich das Toastbrot entrindet und mit dem Küchenholz ganz dünn gerollert. In eine schön mit Butter eingefettete Muffinform drapiert (jawohl!). Frischen, rohen Brokkoli in kleinen Röschen in den Toastmulden gegeben. Geriebenen Bergkäse drüber gestreut. Eier mit Milch verquirlt, ordentlich gesalzen und gepfeffert und meine kleinen Toastmuffins damit aufgefüllt. Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorgeheizt und das Ganze ca. 15 Minuten gebacken, bis das Ei gestockt ist. 

Und dann: Einfach aufgegessen! Mit einem frischen Salat dazu wird das ein feines, kleines Mittagessen,
lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Donnerstag, 4. August 2016

Egg-in-a-Hole Sandwich




Jemand Hunger? Also ich habe zur Zeit quasi immer Hunger, was eventuell auch daran liegt, dass sich die Freibad-Saison merklich dem Ende zuneigt und nun wirklich jeder Tag genutzt werden sollte, um dort seine Bahnen zu ziehen. Und so viel Planscherei macht hungrig, da kann ich dann schon mal nen ordentliches Sandwich vertragen!

So ein Egg-in-a-Hole Sandwich ist natürlich kaum mehr als ein bisschen Spielerei. Natürlich könnte ich das Ei auch einfach als Spiegelei ausbacken und auf´s Sandwich setzen. Aber schließlich isst das Auge ja auch mit und ein bisschen spielen hat noch nie geschadet....


Rezept

Toastbrot
Butter
Eier
Frischkäse
geröstete Paprika
Forellenfilet
Avocado

Salz

Pfeffer
Harissa

Zubereitung
1) Für jedes Sandwich benötigt Ihr zwei Scheiben Toast. Die eine toastet Ihr ganz erprobt im Toaster, die andere löchert Ihr erst und röstet sie in zerlassener Butter in einer großen Pfanne an. Wenn eine Seite schön angebräunt ist, umdrehen und das Ei vorsichtig in das Loch geben. So lange in der Pfanne braten, bis das Ei stockt. Salzen, pfeffern, nach Geschmack mit Harissa bestreuen
2) In der Zeit die ganz gebliebene Scheibe Toast mit Frischkäse bestreichen, geröstete Paprika, Forellenfilet und Avocado darauf verteilen, salzen
3) Die in der Pfanne geröstete Scheibe Toast mit dem Ei aufsetzen und losessen

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Donnerstag, 28. Juli 2016

Risotto alla Marcella


Ist es eigentlich gar keinem aufgefallen? Diese ganz große Leerstelle hier im clubzimmer? Wo unter der Buchstaben P so viele Pasta und Pizza Gerichte zu finden sind. Unter fast jedem anderen Buchstaben des Alphabets weitere feine Köstlichkeiten aus Italiens Küche. Und dann das. Kein Risotto. 

Das clubzimmer und Risotto ist so eine Sache. Ein wenig irrational. Denn eigentlich ist es ja schon lecker. So ein lecker schmatziges Risotto. Mit Gemüse der Saison oder auch Meeresfrüchten. Aber uneigentlich kochen wir es ganz selten. Was auch daran liegt - danke Schwagerfein! - dass wir es lange mit dem falschen Risottoreis versucht haben (das liebe Schwagerfein war nicht schuld am falschen Reis, sondern ihm verdanken wir vielmehr genau diese Erkenntnis - nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen ...). Das liebe Schwagerfein war dann auch tendenziell entsetzt, als ich ihm gestand, dass wir gar nicht sooooooooo gerne Risotto essen (also nicht so gerne wie Pizza, Pasta etc......). Denn er kocht gerne und viel Risotto - auch für uns. Und hat mich deshalb noch mal zur Seite genommen und mit mir gemeinsam Risotto gekocht. Und was soll ich sagen: Der Funke ist übergesprungen. Der richtige Reis gekauft. Ein herrliches Rezept gefunden - bei der Lehrmeisterin überhaupt. 

Und deshalb darf ich nun - nach drei Jahren clubzimmer - endlich unter dem Buchstaben R ein Risotto auf die Speisekarte setzen. Enjoy!

Rezept für zwei Personen

Olivenöl
Butter
1 fein gehackte Zwiebel
2 Möhren in kleinen Würfeln
1 Stange Staudensellerie in kleinen Würfeln
Risottoreis
2 große Tomaten, gehäutet, entkernt in kleinen Würfeln
2 Handvoll frischer Erbsen
2 Handvoll frisch geriebener Parmesan
Salz
fein gehackte Petersilie

Zubereitung
1) In einem kleinen Topf ca. 1,5 l Wasser erwärmen (natürlich kann man auch sehr gerne Brühe für das Risotto nehmen, ich hatte gerade keine da, war auch nicht schlimm). Olivenöl und einen großzügigen Stich Butter in einem Topf erwärmen. Die Zwiebelwürfel anschwitzen. Nacheinander die Möhren- und die Selleriewürfel und eine Prise Salz hinzugeben und ebenfalls anschwitzen. Die Hälfte des Gemüses aus dem Topf nehmen und beiseitestellen
2) Den Reis (pro Person eine großzügige Handvoll) hinzugeben und kurz in dem Fett anrösten. Dann mit einer Kelle Wasser/Brühe ablöschen und die übliche Risottoprozedur des langsamen Rührens und immer wieder Wasser/Brühe nachfüllens beginnen
3) Nach 20 Minuten die Tomaten und die Erbsen zum Risotto geben und weitere fünf Minuten mitgaren, bis der Risottoreis gar ist. 
4) Vom Herd nehmen. Den Parmesan, eine großzügige Prise Salz und einen ebenso großzügigen Stich Butter sowie Petersilie nach Wahl zügig unterrühren. Zudecken und für eine Minute rasten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!
 

Mittwoch, 13. Juli 2016

Kräuter-Zupfbrot


Kuckuck!

Kuckuck!!

.... das clubzimmer kocht noch. Allerdings auf halber Flamme. Eine Welle von Arbeit hat uns erfasst und die Kochaktivitäten auf ein Mindestmaß gedämpft. 

Trotzdem gibt es ein neues Lieblingsrezept zu feiern, nämlich eben dieses Zupfbrot. In süßer Variante im Januar gebacken. 

Dieses herzhafte Zupfbrot ist der Kracher, auch für Partys. Es passiert dann schon mal, dass ein Großteil der Partygäste zupfend am Brot steht und jeder versucht, zupfend das nächste saftigste Stück zu ergattern ...

Rezept für ein Zupfbrot

Teig
500g Mehl Typ 550
25g frische Hefe
1 TL Zucker
150ml lauwarme Milch
50g Butter
2 Eier
Salz

Kräuterbutter
Kräuter Deiner Wahl, am besten frisch
Knoblauch 
125g weiche Butter
Salz
Pfeffer

60g frisch geriebenen Parmesan

Butter
 
Zubereitung

1) Das Mehl in eine Rührschüssel geben, eine Mulde hineindrücken, die Hefe hineinbröseln, den Zucker drüberstreuen. Die lauwarme Milch vorsichtig in die Mulde über die Hefe geben und dann mit einer Gabel und etwas Mehl vom Muldenrand verrühren. Mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Platz 15 Minuten gehen lassen
2) Die Butter in Flöckchen, das Salz und die Eier hinzugeben und gründlich zu einem elastischen Teig verkneten. Wieder abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen - jede weitere Stunde schadet auch nicht. 
3) In der Zwischenzeit für die Kräuterbutter die Kräuter und den Knoblauch nach Wahl fein hacken und mit der Butter verrühren. Salzen und pfeffern
4) Eine Kastenform üppig mit Butter ausstreichen
5) Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf noch einmal kurz durchkneten. Dann ca. 1 cm dick ausrollen. Diese Teigplatte mit der Kräuterbutter bestreichen und mit dem Parmesan bestreichen
6) Die so Teigplatte dann in Quadrate (die in Eure Kastenform passen) schneiden. Diese Quadrate aufeinanderstapeln und in die Kastenform geben, die Ihr dafür am besten aufrecht hinstellt, so sacken auch die Stapel dann nicht zusammen. Abdecken und für mindestens 20 Minuten gehen lassen - gerne auch mehr
7) Den Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Das Brot auf dem mittleren Rost für ca. 40 Minuten goldbraun backen. Sehr hilfreich für die Ofenhygiene ist es, dabei eine Form unter der Kastenform zu platzieren, denn die Kräuterbutter tropft aus dem Brot heraus ... learning by doing
8) Etwas abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen


Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Montag, 20. Juni 2016

Pasta mit Dicken Bohnen und Rucola


So, das konnte ich ja dann doch nicht auf mir sitzen lassen. Das clubzimmer als Pasta-Ödnis, wo kommen wir denn da hin! Und dass, wo ich noch vor Jahren voller Stolz den inoffiziellen Titel der Pasta-Königin getragen haben und der Pastatopf der bestbeschäftigste Mitarbeiter im gesamten Haushalt war. 

Deshalb gibt es heute für Euch die Pasta-Breitseite: Selbstgemachte Fettucine mit Dicken Bohnen und Rucola und einer feinen Wein-Buttersauce. Noch Wünsche? Ich liiiiiiiiibe dicke Bohnen, sie lösen bei mir das aus, was bei anderen Frauen vielleicht Louboutins wecken: 
Must have!

Rezept für zwei Personen

Pasta
120g 00 Mehl
80g Semola
2 Eier
Salz

1 kg Dicke Bohnen
1 Bund Rucola
2 EL Pecorino
Pfeffer

Sauce
1 Schalotte
3 Pfefferkörner
Butter
100ml Weißwein
2 El Schmand

Zubereitung
1) Zunächst den Pastateig vorbereiten, denn der sollte mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Hierfür alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und langsam zu einem festen, ziemlich trockenen Teig kneten lassen, abschließend mit den Händen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen
2) Die Bohnen palen und in kochendem Wasser 3-4 Minuten blanchieren. Mit kaltem Wasser abschrecken und die Bohnenkerne aus den Hüllen befreien
3) Den Rucola waschen und zerkleinern, Pecorino reiben
4) Für die Sauce einen Stich Butter zerlassen, die Schalotte klein würfeln und in der Butter mit den Pfefferkörnern anschwitzen. Den Wein hinzugießen und auf 1/4 reduzieren lassen. Den Schmand einrühren und noch einmal 2 Minuten köcheln lassen. Vom Feuer nehmen und warm stellen
5) Den Nudelteig portionsweise zu Platten ausrollen. Antrocknen lassen und zu Streifen in beliebiger Breite schneiden
6) Nudelwasser aufsetzen. In der Zeit die Sauce wieder erwärmen und mit zwei großen Stich kalter Butter aufrühren. In einer großen Pfanne etwas Butter erhitzen und die Bohnenkerne kurz erwärmen. Die Nudel 2-3 Minuten kochen und mit etwas Kochwasser, dem Pecorino und dem Rucola in die Pfanne zu den Bohnenkernen geben. Pfeffern und die Wein-Buttersauce unterrühen. Auf Teller verteilen und servieren

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!


Samstag, 11. Juni 2016

Butterkuchen mit Blaubeeren



Es gibt Kuchen, die sind wie Daunenbetten. Wunderbar wolkig, verschwenderisch üppig und einfach unwiderstehlich. 

Ich behaupte jetzt mal, dieser Butterkuchen ist DAS Daunenbett unter den Kuchen. Und die Blaubeeren da drauf sind so etwas wie die kleinen, extraleckeren Naschereien, die man sich nur manchmal, aber dann ganz besonders gerne gönnt. 


Genau der richtige Kuchen für besondere Anlässe. Wenn der Himmel seit Tagen wolkig ist und die Sonne sich hartnäckig versteckt. Oder für die ganz sonnige Tage, an denen das Herz vor Übermut sowieso schon hüpft. Für die fröhliche Geburtstagstafel, die den geliebten Geburtstagsmenschen in ihrer Mitte hochleben lässt und feiert. 


Auf alle Fälle ein Kuchen für die Menschen, die voller Wonne genießen können und wollen - das Leben und den Kuchen!





Rezept für eine große Platte

Teig
300ml Milch
1 Würfel frische Hefe
125g Zucker

650g Mehl (Typ 405)
3 Eier
125g weiche Butter

Belag
125g weiche Butter
ca. 125g Blaubeeren
75g Mandelhobel
8-12 EL brauner Zucker

Zubereitung
1)  Die Milch mit der Hefe und dem Zucker vorsichtig erwärmen - nur lauwarm, da sonst die Hefe ihre Power verliert. Warten, bis sich Hefe und Zucker aufgelöst haben
2) Die Hefezuckermilch mit dem Mehl und den Eiern in eine Schüssel geben und 3-4 Minuten rühren. Dann die weiche Butter in Würfelchen hinzugeben und weitere 3-4 Minuen mixen
3) Den Teig an einem warmen Ort 1,5h gehen lassen
4) Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig aus der Schüssel nehmen und leichmäßiges auf das Blech ziehen. Noch mal 15-20 Minuten ruhen lassen
5) Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen
6) Kleine Mulden in den Teig stippen. Diese mit Butterwürfeln füllen, die Blaubeeren und Mandelhobel verteilen und nach Gusto und Laune mit braunem Zucker bestreuen
7) Für ca. 20 Minuten backen
8) Mit der Nase fast an der Ofentür kleben und die Sekunden zählen, bis der Kuchen fertig ist...
9) Sich Hände und Zunge verbrennen, weil das erste Stück dann doch einfach zu heiß ist ...

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!
  
Wie fast immer ist auch dieses Kuchenezept von Jeanny und ihrem Blog zuckerzimtundliebe

Dienstag, 7. Juni 2016

Black Salmon Burger


Do you remember? Den herrlichen Black Burger von Anfang des Jahres? Die schwarzen Burger Buns haben sich jedenfalls durchgesetzt, selbst bei den sehr wählerischen Niffen. Irgendwie macht es einfach besonderen Spaß, in so ein schwarzes Burger Brötchen zu beißen ...

Und die mit Tinte gefärbten Brötchen passen natürlich grundsätzlcih sehr gut zu den Fischburgern, die es hier in aller Variation im clubzimmer gibt.


Diese Version ist quasi die Resteverwertung vom Orginalrezept - nur eben mit Lachs.  

Rezept für zwei Personen

4 Burger Buns

Kurkuma-Majo

100g frischen Lachs in Sashimi Qualität

4 Handvoll frischen jungen Spinat
Pflanzenöl
2 Eier
Sojasauce

Zubereitung
1) Die Burger Buns aufschneiden und die unteren Hälften mit Majo bestreichen
2) Den Lachs hauchdünn aufschneiden und auf die Burgerhälften verteilen
3) In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erwärmen, den Spinat darin zusammenfallen lassen, die zerklepperten, mit Sojasauce gewürzten Eier drübergeben. Wenn das Spinatomelette gestockt ist, in vier Teile teilen und auf den Lachs geben. Mit Majo toppen

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!