Freitag, 14. Februar 2014

Toastbrot


Ein Sonntagsfrühstück mit frischem Toast - das ist ein Gedicht, dem ich nicht widerstehen kann. Und dann natürlich richtiges Kastenweißbrot vom Bäcker und nicht dieses abgepackte Industrie-Toastbrot, das auch nach vier Wochen im Schrank immer noch nicht anfängt zu leben. Dennoch landet natürlich genau dieses Industrie-Toastbrot oft genug im heimischen Brotschrank, um eine Reserve zu haben und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. 

Doch das ist nun Vergangenheit. Denn nun kann ich selbst Toastbrot backen! Und es ist so einfach, dass ich es kaum glauben kann. Bei der lieben Ylva bin ich über das Toastrezept gestolpert und da ich dank ihr mich ja bereits erfolgreich an Udonnudeln gewagt habe, setzte sich der Wunsch fest, es auch mal mit dem Toastbrot zu versuchen. Wie schön wäre es doch, ein herrlich duftendes, warmes Toastbrot aus dem Ofen zu holen und mit einem schönen Rührei und ganz dick Butter zu genießen! Dass es besser ist, das Toastbrot erstmal abkühlen zu lassen, habe ich dann aber schon eingesehen, dennoch war es vom Geschmack und Duft her herrlich und hat auf ganzer Linie überzeugt!


Rezept für ein Toastbrot

6g frische Hefe
9g Salz
50ml Wasser 

Miteinander verrühren und mindestens eine Stunde gehen lassen.

500g Mehl Typ 405
10g Zucker
1 EL Honig
10g Stärke
240ml Milch
30g weiche Butter

In eine Schüssel geben, die Hefemischung dazu schütten und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und 2-3 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig annähernd verdoppelt hat.

Den Teig noch einmal durchkneten, in zwei Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Rolle formen, die etwas länger ist als die Backform. Beide Rollen nebeneinander legen und zu einer Spirale miteinander verschlingen. In die eingefettete Backform geben, abdecken und noch mal gehen lassen.

Den Ofen auf 200° (Umluft) vorheizen, das Brot und eine Schale mit Wasser hineingeben, auf 175° runterschalten. 35-40 Minuten backen, etwas abkühlen lassen, aus der Form stürzen und erkalten lassen, bevor man es anschneidet.


Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Kommentare:

  1. In dieser Woche hast du bewiesen, dass du ein richtig gutes Händchen fürs Backen hast! Super fluffig sieht dein Toastbrot aus.

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  2. Danke, danke, liebe Eva, Du siehst mich vor Freude eröten! Dabei hätte ich aber doch noch eine Frage zum Toastbrot: An welcher Schraube muss man drehen, um es noch fluffiger und großporiger hinzubekommen??

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