Freitag, 16. Mai 2014

Erbsensüpple

Ehrlich gesagt bin ich ja ein kleiner Suppenkaspar. Wenn ein großer Topf mit Suppe fertig auf dem Herd steht, dann gibt mir das ein gutes, wohliges Gefühl. So versorgt kann es donnern und blitzen, das Telefon im Akkord oder gar nicht klingeln - alles halb so schlimm. 

Schon das Kochen von Suppe ist ein besonderes Vergnügen, denn ein bisschen Zauberwerk ist schon dabei, dass aus ein paar Zutaten und etwas Flüssigkeit so etwas Wunderbares wie eine Suppe werden kann. 


Diese Suppe - eine meiner Lieblingssuppe - ist ein Paradebeispiel dafür. Ganz einfache Hauptzutaten - drei an der Zahl, die man gemeinsam in einen Topf gibt und Abrakadabra wird eine köstliche Suppe daraus. 

Wie bei so vielen Lieblingsrezepten ist die Mutter des Rezeptes Marcella Hazan, auf deren "Bibel" ich gar nicht oft genug hinweisen kann!

Rezept für 4-6 Teller

3 große weiße Zwiebeln in feinen Ringen
3 große Kartoffeln in kleinen Würfeln
3 Handvoll Erbsen (TK)
Butter
Olivenöl
Salz
1,5 Liter kaltes Wasser
2 Eier
1 Handvoll geriebener Parmesan

Zubereitung
Etwas Olivenöl und einen Stich Butter in einem Topf erwärmen und die Zwiebelringe bei mäßiger Hitze mit einer großen Prise Salz und bei geschlossenem Deckel anschwitzen. 

Die Kartoffelwürfel hinzugeben, für 2-3 Minuten mit anbraten, dann das kalte Wasser aufgießen. Die Suppe zum Kochen bringen, ordentlich salzen und für 20 Minuten leise köcheln lassen. Dann die Erbsen in die Suppe geben und für weitere 5 Minuten kochen.

Zum Servieren zwei Eier nacheinander in siedenem Essigwasser pochieren, auf die Suppe geben und mit Parmesan bestreuen.



Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!




Kommentare:

  1. Erbsensuppe habe ich noch nie gemacht. Zu tief sitzt da das Kindheitstrauma bleischwerer, grauer Suppe mit ebensolchem Geschmack in der Schulspeisung. Deine leichte, fröhliche Suppe gefällt mir dagegen ausgenommen gut. Kommt auf den Soeiseplan!

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  2. Das freut mich und jetzt gibt es ja auch frische Erbsen, perfektes Timing! Und ich verspreche Dir, dass diese Suppe überhaupt nichts mit dem grauen Brei zu tun hat, den ich auch aus meiner Kindheit noch erinnere ...

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