Montag, 12. Mai 2014

Linsensuppe


So ein Süpple in Ehren, kann niemand verwehren - oder gibt es etwa jemanden da draußen, der sich von dieser Na-ja-Farbe nicht angesprochen fühlt? 

Es zählen schließlich die inneren Werte und da ist diese Suppe ganz weit vorn. Gesunde Hülsenprodukte, kaum Fett, stimulierende Gewürze - besser geht es doch kaum. 

Ich gebe allerdings gerne zu, dass die Optik zu wünschen übrig läßt. Intern hat diese Suppe auch einen wenig schmeichelhaften Namen. Soll ich ihn verraten, auch auf die Gefahr hin, dass Ihr gleich weiterklickt? Ok: Bei uns heißt sie einfach Schlicksuppe, denn wenn man im Watt den Eimer füllt, dann sieht der Inhalt kaum anders aus. Kann man doch unter Erwachsenen so sagen, oder?

Die Tatsache, dass wir diese Suppe schon seid mehr als einem Jahrzehnt in unterschiedlichen Variationen kochen, zeugt sicherlich davon, dass hier tatsächlich der Geschmack allein entscheidend ist. 

Doch obwohl sie so lecker und auch schnell zuzubereiten ist, vergessen wir sie oft. So kann es passieren, dass das Glas mit den roten Linsen mehrere Monate im Regal unberührt stehen bleibt. 

Und damit qualifiziert sich diese Suppe zur Teilnahme am aktuellen Blogevent von Susanne vom Blog magentratzerl. Sie hat zur Schatzsuche im Vorratsschrank aufgerufen - ein sehr nettes Eventthema, an dem ich mich mit diesem Beitrag gerne beteiligen möchte!

 

Rezept für 4-6 Teller

200g rote Linsen 
1 Zwiebel in kleinen Stücken
1 klein gehackte Knoblauchzehe
750ml Gemüsebrühe
Sonnenblumenöl

1 TL Fenchelsamen
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander
1 Sternanis

Salz
Pfeffer

Piment d´Espelette

Zubereitung
Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch sanft anschwitzen. Fenchel, Kreuzkümmel und Koriandersamen mahlen und gemeinsam mit dem Sternanis dazu geben. Kurz erhitzen, dann die Linsen in den Topf geben, umrühren und mit der Gemüsebrühe ablöschen. 

Für ca. 30 Minuten leise köcheln lassen, dabei immer wieder Flüssigkeit (ich habe Wasser genommen) nach schütten. Mit Salz, Pfeffer und Piment d´Espelette abschmecken. 

Nach Geschmack kann die Suppe mit etwas Olivenöl und /oder Zitrone oder aber Joghurt weiter verfeinert werden.

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!







Kommentare:

  1. Bei dem derzeitigen Schietwetter kommt so eine wärmende Suppe sehr gelegen!

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  2. Linsensuppe geht immer! Rote Linsen habe ich immer. Also los, ab in die Küche mit mir :-)

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  3. Linsen findet man immer, wenn man auf Schatzsuche geht ;-)
    Das tönt nach einer sehr feinen Suppe.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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  4. Das Süpple ist tatsächlich nachkochenswert, gerade an so einem Schietwettertag wie heute ...

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