Freitag, 24. Januar 2014

Feldsalat mit Kartoffeldressing



Feldsalat ist mein besonderer Liebling unter den Salaten. Das liegt natürlich vor allen Dingen an seinem vollen, nussigen Geschmack. 

Ein ganz kleines bisschen liegt es aber auch an den netten Bezeichnungen, die es für den Feldsalat gibt. Wikipedia zählt sage und schreibe über ein Dutzend verschiedener Namen auf:
Ackersalat (in Schwaben), Mäuseöhrchensalat oder Mausohrsalat (Eifel, Hunsrück, Saarland, Luxemburg), Nüsschen (Waldecker Land, Nordhessen), Nüsslisalat oder Nüssler (Schweiz), Rapunzel(salat) (Thüringen, Sachsen), Rawunze (Mittelhessen) und Rawinzchen (Schlotheim, Thüringen), Schafsmäuler bzw. Schoofsmeiala (Franken), Hasenöhrchen (Unterfranken), Döchderle, Sonnenwirbel bzw. Sunnewirbeli, Sonnewirbele (Baden), Ritscherli (Ortenau), Vogelsalat (Südtirol), Vogerlsalat (Österreich), Wingertsalat (Pfalz).
Grandios, oder?! 

Dieser Salat mit den wachsweichen Eiern, den knackigen Croutons und dem sämig schmonzigen Dressing ist auch ziemlich grandios!

Rezept für zwei Personen

300g Feldsalat, gewaschen und geputzt
1 Mairübchen in feinen Scheiben

2 Eier

Dressing
150ml Gemüsebrühe
1 gekochte Kartoffel vom Vortag
5 EL Weißweinessig
1 EL Dijon-Senf
50ml Pflanzenöl
Salz
Pfeffer
Zucker

Croutons
2 Scheiben Toastbrot in kleinen Würfeln
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Butter
Salz

Zubereitung
Die Brühe mit der Kartoffel, dem Essig, Senf und Öl pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken,

In einer Pfanne das Sonnenblumenöl und die Butter erwärmen und die Toastwürfel mit einer Prise Salz rösten.

Wasser erhitzen und die Eier fünf Minuten kochen, abschrecken und pellen.

Den Salat, die Mairübchenscheiben und Eier auf Tellern anrichten, mit dem Dressing beträufeln und mit den Croutons bestreuen.


Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Nach einem Rezept von Stevan Paul, "Deutschland vegetarisch", Brandstätter Verlag






1 Kommentar:

  1. Schon komisch, als ich noch im Badischen lebte, hab ich Feldsalat viel öfter gegessen und auch wenn ich später zu Besuch hingekommen bin, wurde immer Feldsalat mit Kracherle gegessen.....- ich sollte ihn auch hier im Norden mal zubereiten; deiner lädt so zum Nachmachen ein.

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