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Mittwoch, 12. Februar 2020

Grünkohlsalat


Das Spektakuläre dieses Salats ist nicht der Salat an und für sich. Der ist ganz einfach, ganz schlicht. Etwas rohen Grünkohl putzen und rupfen, ein paar Cocktailtomaten in der Pfanne anschmelzen, mit Balsamico-Essig ablöschen, Grillkäse würfeln und anrösten. Dazu eine Vinaigrette aus Salz, Rotweinessig, Granatapfelsirup und Olivenöl, das in den Grünkohl einmassiert wird, bevor die anderen Zutaten hinzukommen. Etwas ziehen lassen, los essen und geniessen. 

Das Spektakuläre besteht einzig und allein darin, dass wir so lange gebraucht haben, Grünkohl so zu essen. Roh, knackig und unglaublich lecker. Kein Vergleich zu diesem eher undefinierten, gräulich-braunen Gemüse, als das es sonst immer noch gerne serviert wird. 

Deshalb: Unbedingte Nachmachempfehlung!

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!


Montag, 7. Oktober 2019

Avocado | Sobanudeln | Koriander


Noch schnell, bevor das Photolicht wieder für Monate im Winter versuppt, ein weiteres neues Lieblingsgericht verbloggen. 
Ebenso wie das letzte Bohnen Rezept auf Basis des schönen "Simple" von Yotam Ottolenghi, das ich immer wieder aus meinem zugegeben großen Kochbuchstapel hervorziehe. 
Auch diese Rezept ist wirklich simple und bestechend im Geschmack. Wunderbar frisch und leicht, eigentlich ein richtiges Sommeressen, aber ich kann mir vorstellen, dass es wunderbar sein wird, an einem graukaltem Wintertag wenigstens ein Geschmäckle Sommer zu bekommen. 

Rezept für zwei Personen
Zwei Bund Sobanudeln
1 Avocado
Rote Chili
Koriander
Limone
Erdnüsse
Öl

Zubereitung

1) Die Sobanudeln in Salzwasser drei Minuten kochen, mit kalten Wasser abspülen, währenddessen die Avocado würfeln
2) Chili nach Geschmack in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Limonenabrieb, dem Saft der Limone und Öl verquirlen
3) Nudeln und Avocado in eine Schüssel geben und vorsichtig mit dem Dressing vermischen. Mit frischem Koriander und Erdnüssen toppen und servieren. 

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Dienstag, 10. September 2019

Grüne Bohnen | Tofu | Thunfisch




Es ist nicht so, dass in den letzten Monaten im clubzimmer nicht gekocht wurde. Aber eben wenig verbloggt, denn auch das clubzimmer leidet unter mittelschweren Ermüdungserscheinungen. 
Aber da es vor allen Dingen auch mein ganz persönliches Kochbuch ist, in dem die meisten unserer Lieblingsrezepte versammelt und damit schnell wiederzufinden sind, wird nun etwas nachgearbeitet. 
Den Anfang macht - passend zur Saison - dieses Bohnenrezept, das eine Abwandlung aus einem Rezept von Ottolenghi ist. Funktioniert ganz hervorragend als lauwarmer oder auch kalter Salat oder mit Reis als Hauptgericht. 

Zutaten für zwei Personen

400g grüne Bohnen
Räuchertofu
Dosenthunfisch

Sauce
3 Knoblauchzehen
2 TL Paprikapulver
2 TL Kreuzkümmel
1 EL Kümmel
1 TL Zimt
1 TL Cayennepfeffer
3 EL Tomatenmark
2 TL Zucker
Salz
Saft einer Limette
Sonnenblumenöl

Zubereitung
1) Die Bohnen in Stücke schneiden und 6 Minuten in Salzwasser blanchieren, abgießen und abschrecken. Währenddessen die Tofu würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten
2) Den Knoblauch zerdrücken und zerkleinern, mit den Gewürzen und etwas Öl vermischen. In einem Topf erhitzen und für ca. eine Minute braten, dann Tomatenmark, Zucker, Salz und den Limettensaft hinzufügen, umrühren und mit ca. 200 ml Wasser aufgießen. 2-3 Minuten kochen lassen, bis die Sauce eindickt. Die Bohnen hinzugeben und kurz  mit aufkochen
3) In einer Schüssel mit dem Tofu und dem Thunfisch vermischen

Lasst es Euch schmecken
Euer clubzimmer





Freitag, 11. Januar 2019

Lauwarmer Miso-Gurkensalat


Das clubzimmer kocht noch. Nicht nur hin und wieder, sondern ganz schön regelmäßig. Viel Bewährtes, inzwischen ist die Liste der Lieblingsgerichte lang und abwechslungsreich, da wird es so schnell nicht langweilig. Ganz viele davon sind asiatisch inspirierte Gerichte, wie arbeiten uns immer weiter vor und sind jetzt bei Taiwan angelangt, da folgt in den nächsten Wochen sicherlich das ein oder andere Post. 

Doch heute muss endlich mal wieder dieser Gurkensalat gemacht werden, der sich über den Sommer auf die Hitliste geschlichen hat. Das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch "Miso" von Claudia Zaltenbach, im clubzimmer wurde es dann etwas gepimpt, um als vollständiges Mittagessen für den Tag zu reichen. 

Rezept für zwei Personen

1 große (Bio-) Salatgurke
Dressing
2 EL helles Miso
1 EL heißes Wasser
1 EL Reisessig
1 EL Honig
1 TL Sesamöl

Salz
Gochugaru oder anderes Chilipuler
Sesam
2 hart gekochte Eier
Reisnudeln
Frühlingszwiebeln

Zubereitung
1) Die Salatgurke halbieren und den Strang mit den Kernen entfernen. Die Gurkenhälften in breite Scheiben schneiden und in eine große Pfanne geben. Erhitzen und mit ein paar Esslöffeln Wasser andünsten, dann leicht salzen
2) In der Zeit die Reisnudeln kochen und nach Packungsanweisung kochen. Auf zwei Schüsseln verteilen
3) Die abgekühlten Gurkenscheiben mit Sesam und Gochugaru vermischen und zu den Reisnudeln geben. Die Eier zerteilen und die Frühlingsrollen in kleine Röllchen schneiden, beides ebenfalls zerteilen
4) Alle Zutaten für das Dressing verrühren und über den Salat geben. 

Lasst es Euch schmecken
Euer clubzimmer!


Freitag, 18. Mai 2018

Soba-Nudelsalat




Mit Nudelsalat kann man ja immer punkten, das ist tatsächlich so. Kaum ein Grillevent, der auch heutzutage ohne den obligatorischen Nudelsalat auskommt, gerne in klassischer Mayonnaisenvariante - jedenfalls hier auf dem Land. 

Und da bin ich dann raus. Nicht wegen der Mayonnaise, denn die gibt es hier im clubzimmer ganz regelmäßig in den unterschiedlichsten Varianten - als Miso-, Chili-, Wasabi- oder Kräutermayonnaise. Aber Mayo in Kombination mit (kalten) Nudeln ist dann doch ein Zuviel an Sättigung - danach könnte man mich gleich zu einem Verdauungsschläfchen unter einen schattigen Baum legen ....

Mein derzeitiger Favorit ist diese  - wie könnte es anders sein - japanische Variante. Auch aus dem  - wie könnte es anders sein - "Meine japanische Küche" von Stevan Paul, das ich inzwischen rauf und runter gekocht habe. 

Dieser Nudelsalat ist leicht und würzig und nahezu perfekt für warme (Früh-) sommertage, wie wir sie über Pfingsten erwarten!

Rezept für zwei Personen

2 hart gekochte Eier, gewürfelt
1/2 Kopf Römersalat, fein geschnitten
2 Bund Sobanudeln, gekocht und kalt abgeschreckt

100 ml Wasser oder Dashi
4 EL Sojasauce
2 EL Reisessig
1 EL helle Misopaste
2 EL Pflanzenöl

Zubereitung
Die Nudeln, den Salat und die Eier auf zwei Bowls verteilen. Alle Zutaten für die Marinade verrühren und über den Nudelsalat geben. 
Servieren und wieder ab in die Sonne!

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Dienstag, 20. März 2018

Japanischer Kartoffelsalat



Nein, nein, nein ... ich jammer nicht, dass es nicht endlich Frühling wird. Bemerke nur ganz sachlich an, dass es auch für die Fotoqualität wirklich besser wäre, mal wieder mit Licht verwöhnt zu werden. So müsst Ihr mir einfach glauben, dass der Kartoffelsalat in Wirklichkeit von heller, lichter Farbe ist, so wie es sich gehört. 

Das Rezept hierfür entspringt Stevan Pauls "Meine japanische Küche". Der Praxistest im clubzimmer zeigt, dass sein Anliegen, die japanische Küche alltagstauglich für uns zu machen, sehr gelungen ist. Wir kochen seid Monaten die Rezepte rauf und runter und gerade an Abenden, wenn uns so gar nichts mehr einfallen mag, Energie und Inspiration auf unterstem Dezembergraulevel rumdösen, finden wir in diesem Kochbuch immer etwas, wonach uns der Sinn steht. Also sollte einer von Euch dieses Kochbuch noch nicht im Regal stehen haben- kaufen!

Dieser Kartoffelsalat ist so simple, wie ergreifend. 500g Kartoffeln kochen, in Scheiben schneiden. Eine Mayonnaise anrühren, diese mit Wasabi würzen, über die Kartoffeln geben. Mit Furikake und ein paar Sprossen toppen. Anstatt einer klassischen Mayonnaise machen wir uns inzwischen ganz oft - auch auf Anregung von Stevan Paul hin - oft ein Dressing aus Seidentofu. Hierfür wird Seidentofu (ca. 150g) mit je 1 EL Mirin, heller Sojasauce und hellem Sesam püriert und mit ein paar Spritzern Limone abgeschmeckt. Leichter und tatsächlich frischer als Mayonnaise. Und man wird irgendwie zum Tofu Fan ....

Wie auch immer - lass es Euch schmecken!
Euer clubzimmer

Dienstag, 23. Januar 2018

Linsensalat mit Avocado | Radicchio | Miso




Das Jahr hat zwar noch keine Bart, es ist aber schon angeknabbert, ich gebe es ja zu. Das clubzimmer ist noch nicht so richtig in Schwung gekommen, wofür es mehrere Gründe gibt. Der banalste und naheliegendste Grund ist die Jahreszeit. Wenn es kaum hell wird, findet man auch kaum Tageslicht, um anständige Photos zu machen. Es sei denn, man kocht in der Zeit von 11-12 Uhr, was eher selten ist. 

Es liegt aber auch daran, dass so ein wenig die Inspiration fehlt. Wenn ich mir die Speisekarte anschaue, dann ist so vieles schon gekocht, alles mögliche schon ausprobiert. Wir sind im Moment auch ganz glücklich mit den derzeitigen Lieblingsspeisen, die allesamt bereits verbloggt sind. Der Wunsch nach Neuem ist derzeit gar nicht so groß, es genügt die Varianz, was sich ja auch in diesem Linsensalat widerspiegelt. 

Mal sehen, was 2018 dem clubzimmer an Impulsen bringt. Vielleicht braucht es auch einen neuen Anstrich, andere Beleuchtung und Einrichtung.

Doch heute gibt es erstmal diesen Linsensalat. Der sollte eigentlich schon am 1. Januar veröffentlicht werden, denn nach guter alter Tradition haben wir das Jahr tatsächlich mit einem Linsengericht begrüßt. Eine schöne Kombination, viel Umami, verschiedene Texturen - steht sicherlich nicht erst am 1. Januar 2019 wieder auf der Speisekarte!

Rezept für zwei Personen

150g Beluga Linsen
1 Avocado
1/2 Radicchio
Geräucherter Tofu

Miso-Dressing
1 EL Miso
Ingwer
2 EL Reisessig
1 TL Sesamöl
3 EL Sonnenblumenöl
1 EL Zucker

Zubereitung

1.) Die Linsen nach Anleitung al dente kochen. Die Avocado und den Radicchio zerkleinern, den Tofu würfeln und in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten
2.) Alle Zutaten für das Dressing verrühren.
3.) Alles zusammen in eine große Schüssel geben, vorsichtig vermengen und 20 Minuten ziehen lassen

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!










Donnerstag, 31. August 2017

The Green King: Salat mit Avocado | Grünen Bohnen | Geräucherter Forelle


Dann machen wir doch mal diese Woche, in der es auch im Norden wenigstens ansatzweise sommerlich war, zu einer clubzimmer Salatwoche. Denn auch wenn Salat nicht zwingend an warme Temperaturen gebunden ist, so ist der Salatappetit doch größer, wenn die Sonne scheint und endloses Grau und nieseliger Regen einen nicht nach warmem Soulfood dürsten lassen. 

Passend zur Green Queen gibt es deshalb heute im clubzimmer den Green King, den fischigen Kompagnon der edlen Dame. Schön frisch und scharf zugleich aufgrund des Wasabi-Buttermilchdressings. Und Crunch geben diesmal Kürbiskerne und Nori-Flocken. Violá!

Rezept für zwei Personen

Salat (Mix aus Römer und Radicchio)
1 Avocado in Scheiben
150g grüne Bohnen
Forellenfilets
1 TL Sesamöl
1 EL Soja
 Limone

Kürbiskerne
Nori in kleinen Stücken
Salz

Dressing
100 ml Buttermilch
2 EL Schmand
Wasabi
Salz

Zubereitung
1. Die Bohnen in Stücke schneiden und 4-5 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen
2. Kürbiskerne und die Norflocken in einer Pfanne rösten, mit Salz würzen, beiseite stellen
3. Die Forellenfilets zerflücken und mit Sesamöl, Soja und einem Spritzer Limonensaft marinieren
4. Alle Zutaten für das Dressing miteinander verrühren, abschmecken
5. Salat, Avocado, Bohnen, auf die Teller verteilen, das Dressing drüber geben und mit dem Nuss-Nori Mix bestreuen

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Montag, 14. August 2017

The Green Queen: Salat mit Avocado | Tomate | Radischen | pochiertem Ei


Natürlich wird hier im clubzimmer auch immer noch Salat gegessen, wobei mich ganz ehrlich gesagt diese ganz einfachen Salate, meinetwegen noch mit Tomate und Gurke ganz schön langweilen. 

Vielleicht bin ich bei Salat wirklich nen Prinzesschen geworden, denn da muss es schon mit Pimp und Pömp sein. Gerne unterschiedliche Texturen und Temperaturen und ein schmackiges Dressing ist quasi ein Must. 

Wunderbare Inspiration für neue und wirklich andere Salate habe ich in dem Buch "Bowls of Goodness. Vibrant vegetarian recipes full of nourishment" von Nina Olsson gefunden. 

  

Auch wenn der Titel dieses Kochbuchs so ein bisschen .... na ja, sehr glücklich erleuchtet ist - nicht abschrecken lassen! Mir gefällt die  Auswahl an Salaten, Suppen und anderen Bowls richtig gut, das Kochbuch macht Spass und vor allen Dingen ganz viel Appetit!

Dieser Salat -laut Kochbuch ein Frühstück - ist jedenfalls ein richtiger Schmackofatz!

Rezept für zwei Personen

Salat (bei uns ist es eine Mischung aus Römer, Radicchio, Rucola)
4 Radieschen in Scheiben
4 Cherrytomaten in Scheiben
1 Avocado
2 pochierte Eier
1 Handvoll Nüsse (Sonnenblumenkerne/Cashnews/Mandeln)
Salz
Pfeffer
Limonensaft
Chiliflocken

Dressing
2 EL Miso
3 EL Reisessig
3 EL Öl
fein gehackter Ingwer
1 EL Sesamöl
1 EL Honig

Geröstetes Sauerteigbrot

Zubereitung
1. Salat, Radieschen, pochierte Eier und Tomaten auf zwei Teller verteilen
2. Die Nüsse hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten, salzen und mit Chiliflocken würzen. Ebenfalls verteilen
3. Die Avocado schälen, mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Limonensaft beträufeln, salzen und pfeffern und verteilen
4. Alle Zutaten für das Dressing verrühren und über den Salat geben

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer

Rezept nach "Bowls of Goodness", Nina Olsson, Nourish Atelier

Samstag, 22. April 2017

Roher Spargelsalat mit Lachs & Miso


Endlich ist es soweit, Spargelzeit! Und da inzwischen auch auf dem Lande der grüne Spargel angebaut und vertrieben wird, kommt das clubzimmer voll auf seine Kosten. Grüner Spargel ist nämlich nicht nur besonders einfach und schnell zu verarbeiten, weil er nicht geschält werden muss, sondern schmeckt auch ganz besonders - etwas kräftiger, fast nussig im Vergleich zu weißem Spargel. 

Die diesjährige Spargelsaison im clubzimmer eröffnen wir mit diesem asiatischen Spargelsalat. Der rohe, grüne Spargel geht hier eine vergnügliche Liason mit Radieschen und gebeiztem Lachs ein und badet in einer Miso-Vinaigrette. Köstlich! Ich bin mir allerdings gar nicht so sicher, ob es tatsächlich so gut ist, gleich zu Beginn der Saison einen solchen Volltreffer zu landen, denn die Versuchung ist groß, hieraus einen Dauerbrenner zu machen ....

Rezept für zwei Personen

Gebeizter Lachs (reicht für 12 Portionen)
1 kg Lachsfilet mit Haut
80g Salz
80g Zucker
5 Pfefferkörner
1 TL Fenchelsamen
1 Tl ganzer Koriander
Abrieb einer Limone
1 großes Bund Koriander
5cl Vodka

Salat
500g grüner Spargel in dünnen Scheiben
4 große Radieschen in dünnen Scheiben
Blätter von einem Bund Radieschen
Koriander
Thai-Basilikum
Salz
Zucker

Miso-Vinaigrette
1 TL brauner Zucker
1 TL Sesamöl
2 EL Reisessig 
1 EL Mirin
1 EL helles Miso
2 EL Pflanzenöl
1 TL geraspelten Ingwer

hellen/schwarzen Sesam

Zubereitung
1) Das Beizen des Lachses sollte mindestens einen, gerne mehrere Tage vorher erfolgen. Hierfür wird das Lachsfilet gewaschen und trocken getupft und in Portionsstücke geschnitten. Salz und Zucker mit dem Limonenabrieb und dem Koriander, der einfach nur mit den Händen etwas zerrupft werden muss, in eine Schüssel geben. Pfeffer, Koriander und Fenchelsaat stösseln und hinzugeben, den Vodka angießen. Jedes Lachsstück auf ein Stück Frischhaltefolie legen, mit der Beize bedecken und fest verpacken. In einer Schüssel stapeln, verschließen und mindestens einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Verzehr die Beize abwaschen, den Lachs abtrocknen und in Scheiben schneiden
2) Den klein geschnittenen Spargel mit einer Prise Salz und Zucker in eine Schüssel geben, ein paar Minuten ziehen lassen. Radieschen und Kräuter nach Wahl hinzugeben
3) Alle Zutaten für die Vinaigrette verrühren und über den Salat geben. Auf einer Platte die Radieschenblätter, den gebeizten Lachs und den Spargelsalat verteilen und mit Sesam bestreuen

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!

Montag, 3. April 2017

Salat á la Bibimbap


Das clubzimmer ist ja ein bisschen im Bibimbap-Fieber. Diese dampfende Reisschüssel mit immer anderem Allerlei und ordentlich scharfer Sauce dazu ist einfach zu köstlich. 

Und natürlich lässt sich das Prinzip des Allerleis, bei dem die einzelnen Komponenten gemeinsam zu etwas ganz Wunderbaren werden, auch auf Salat übertragen. Und so wird aus einem auf den ersten Blick langweiligen Rohkostsalat eine ziemlich spannende Angelegenheit. 

Rezept für zwei Personen

Gemüse/Salat Deiner Wahl, hier: 
2 Salatherzen
1 Avocado
Radieschen
Braune Champignons
Thai Basilikum
Minze
2 hartgekochte Eier

Furikake
25g heller Sesam
2 EL Soya
1 EL Wasser
Salz

Miso-Dressing
1 EL helles Miso
2 EL Reisessig
1 TL Rohrzucker
4 EL Pflanzenöl 

Zubereitung
1) Für das Furikake den Sesam mit einer Prise Salz würzen und in einer Pfanne sehr langsam anrösten. Soya mit Wasser verrühren, hinzugeben und so lange vorsichtig weiterrösten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und der Sesam raschelt. Abkühlen lassen
2) Alle Zutaten für den Salat waschen, zerkleinern und neben-/aufeinander in zwei Schüsseln anrichten
3) Das Miso-Dressing anrühren, über den Salat geben und nach Geschmack mit Furikake toppen

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!
 

Dienstag, 28. Februar 2017

Laumwarmer Linsensalat mit Fenchel und ganz viel Ziege


Das hat man nun davon, wenn man sich nicht an Traditionen hält. Einmal nicht zur Jahreswende Linsen gegessen und gleich flattern die Rechnungen reihenweise, die Aufträge dafür tröpfelweise ins clubzimmer. 

Doch da ich den Grund des Übels nunmehr erkannt habe, schiebe ich schnell das jahresanfängliche Linsengericht hinterher. Mal zur Abwechslung nicht asiatisch, sondern  tierisch inspiriert. Quasi ein Doppel-Whopper Ziege in Form von Joghurt und Frischkäse - für den, der es mag. Alle anderen können sich natürlich auch mit der muhenden Variante behelfen - keine Frage!

Rezept für zwei Personen
150g Puy Linsen
1 kleiner Fenchel
Olivenöl 
Schnittlauch
Ziegenjoghurt
Ziegenfrischkäse

Salz
1 TL Senf
1 EL Rotweinessig
3 EL Olivenöl
Minze

Zubereitung
1. Die Puy Linsen mit 250ml Wasser bei schwacher Hitze ca. 20 min kochen, bis sie durch, aber noch bissfest sind. Abgießen und mit kaltem Wasser abspülen
2. In der Zwischenzeit den Fenchel in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl scharf anbraten. Das Dressing aus Salz, Essig und Olivenöl anrühren, wer mag nimmt noch ein paar frische Minzblätter hinzu
3. Die gekochten Linsen und Fenchelwürfel zum Dressing geben und gut vermischen. Auf zwei Tellern anrichten, Joghurt und Frischkäse verteilen und mit reichlich Schnittlauchröllchen garnieren

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Montag, 12. Dezember 2016

Wrap Agadir



Dieses Jahr war auch ein Wrap-Jahr. Diese kleinen gerollten oder gefalteten Allrounder haben im Frühjahr Einzug im clubzimmer gehalten und sind seitdem vom Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Denn es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, sie zu füllen, sie schmecken einfach immer  - sogar als Resteverwertung von auf den ersten Blick wenig harmonierender Reste!

Den Abschluss dieses Wrap-Jahres möchte ich Euch nicht vorenthalten. Zu köstlich war der Salat aus Granatapfelkernen, ganz vielen Kräutern und würzigem Halloumi. Ein echter Frischkick in diesen grauen Tagen und zudem sicherlich auch noch furchtbar gesund, so dass jede Erkältung ganz schnell weiterzieht.

Rezept

Kerne eines Granatapfels
1 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriander
1/2 Bund Minze
 2 Handvoll Pistazien
1 Grillkäse
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Harissa
2 EL Olivenöl
Saft 1/2 Limone

Wraps
4 EL Frischkäse
1 EL Tahini

Zubereitung
1) Harrisa mit dem Sonnenblumenöl in einer kleinen Schale mischen und den Halloumi in kleine Würfel geschnitten darin marinieren
2) Die Kräuter fein hacken, die Pistazien ebenfalls zerkleinern - allerdings nicht zu Staub!
Mit dem Olivenöl und dem Limonensaft zu den Granatapfelkernen geben, vermischen
3) Den Halloumi anbraten und samt des Harissa-Öls über den Salat geben
4) Den Frischkäse mit dem Tahini mischen, die Wraps nacheinander in einer Pfanne erwärmen, mit dem Frischkäse bestreichen und dem Salat füllen

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Montag, 5. Dezember 2016

Waldorfsalat


Gaaaaaaaaaanz langsam schleicht sich auch ins clubzimmer die Weihnachtszeit ein, man kann ihr ja schließlich kaum entkommen, wenn man nicht als Eremit auf dem Berg wohnt. 

Allerdings fange ich immer noch nicht an, Weihnachtsplätzchen zu backen und aus Gründen auch nicht, Weihnachtsganzrezepte auszuprobieren, sondern begegne der süßen Völlerei mit knackigen, frischen Salaten. 

Dieses hier ist eine vegetarische Variante des Klassikers, die ich in dem neuesten Ableger der Vegetarisch-Reihe von Katharina Seiser gefunden habe, im "USA vegetarisch" aus dem Brandstätter Verlag von Oliver Trific und Katharina Seiser. Übrigens bei weitem nicht das einzige Rezepte, das spontan mit einem Nachkoch-Post It versehen wurde - also falls Ihr nach Weihnachtsgeschenken für Kochfans oder USA-Liebhaber sucht!

Rezept für zwei Personen

100g Blattsalat
4 Stängel Sellerie in dünnen Scheiben
1/2 Granny Smith in kleinen Würfeln
1 Handvoll Walnüsse
100ml Saure Sahne
Saft 1/2 Limone
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
1) Blattsalat, Sellerie und den Apfel in eine Schüssel geben, die Saure Sahne mit dem Limonensaft und etwas Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen
2) Das Dressing vorsichtig unter den Salat heben und mit den Walnüssen toppen

Easy, oder?!

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!

Montag, 3. Oktober 2016

Kartoffelsalat mit Korianderpesto


Manchmal gibt es im clubzimmer auch Kartoffeln. Manchmal. Denn so richtig Kartoffelland ist das clubzimmer nicht. Ich kann mich zum Beispiel nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so etwas wie Salzkartoffeln gekocht habe - habe ich das überhaupt schon mal? 

Doch manchmal packt mich der Appetit auf die braune Knolle. Gerne als Kartoffelsalat. so wie heute. Und ganz ehrlich: In Verbindung mit einem meiner Lieblingskräuter ist daraus ein richtig leckeres Mittagessen geworden, bei dem das pochierte Ei wirklich das I-Tüpfelchen war, denn das flüssige Eigelb verband sich aufs Vorzüglichste mit den Kartoffeln und dem Pesto - schlicht ne Wucht!

Rezept für zwei Personen

500g kleine Kartoffeln
ca. 15 cm Salatgurke, entkernt, in Scheiben
frische Sprossen

Korianderpesto
1 Bund Koriander
20g geschälte, geröstete Mandeln
1 Knoblauchzehe
20g geriebener Parmesan
1 EL Balsamicoessig
75ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

2 pochierte Eier

Zubereitung
1) Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser ca. 15 Minuten kochen. Wenn sie gar sind, abschütten und etwas abkühlen lassen. Dann in größere Scheiben schneiden (ich schäle sie nicht, sondern esse sie mit Haut)
2) Für das Pesto alle Zutaten (ich nehme auch die Stiele und nicht nur die Blätter vom Koriander) in eine hohe Schüssel geben und pürieren. Das Pesto sollte einigermaßen flüssig sein, eventuell noch etwas Olivenöl hinzugeben
3) Die Kartoffel- und Gurkenscheiben in eine Schüssel geben und das Pesto vorsichtig untermischen. Etwas ziehen lassen, Eier pochieren und hinzugeben und nach Belieben mit frischen Sprossen garniert servieren

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Dienstag, 31. Mai 2016

Spinatsalat mit gegrilltem Spargel & Fenchel



Es gibt ja schon Klagen. Das es hier im clubzimmer nur noch so gesundes Zeugs gibt. Schon ewig keine Pasta mehr. Und überhaupt. 

Stimmt. So über die Zeit hat sich das Essen im clubzimmer tatsächlich verändert. Nicht gewollt, nicht zwanghaft. Aber wir essen tatsächlich deutlich weniger Kohlenhydrate und tierische Fette als früher. Weil wir keinen Appetit mehr darauf haben. Und was soll ich sagen: Das fühlt sich gut an. Man fühlt sich unbeschwerter, schwungvoller. Schmeckt anders, facettenreicher. Und das Kochen ist natürlich ein anderes. Irgendwie ist es unkomplizierter, abwechslungsreicher geworden. Nicht nur die geschmackliche Abwechslung zählt, auch das Spiel mit den Texturen macht Spaß. 

Ein Paradebeispiel für unsere derzeitige Vorliebe ist dieser Salat. Der braucht gar kein Rezept. 

Ein paar Handvoll jungen Spinat. Natürlich verlesen und gewaschen. Ein paar Stangen grünen Spargel, einen Fenchel in dünnen Scheiben. In der Grillpfanne ein paar Minuten zackig angrillen. In einer anderen Pfanne ein paar Pinienkerne ohne Fett anrösten. Eine klassische Vinaigrette aus Salz, Weißweinessig, etwas Senf und Olivenöl zusammenrühren. Salat, Gemüse, und Ziegenkäse nach Geschmack auf Teller verteilen, mit der Vinaigrette beträufeln. Und ganz zum Schluss mit Pinienkernen toppen. Violá: Super easy, fast unerträglich frisch und gesund und einfach köstlich!

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!

Mittwoch, 4. Mai 2016

Chinakohlsalat mit Tofu


Chinakohl das unbekannte Gemüse - jedenfalls im clubzimmer. Fängt schon damit an, dass ich gar nicht weiß, ob es überhaupt Gemüse ist. Oder Salat????

Also Ihr merkt schon, Chinakohl is not my first choice. In diesem Fall war es der clubchef, der diesen Kopf in unsere Küche gebracht hat. Und ja, ich war skeptisch. Kohlsalat? Und dann noch mit Gurke und Radieschen? Aber das Ergebnis war dufte, nämlich schön knackig und würzig und genau das Richtige für die beginnende Grillsaison!

Rezept für zwei Personen

1/2 Chinakohl
1 Gewürztofu
1 Handvoll Radieschen in Würfeln
1/4 Salatgurke in Würfeln



Vinaigrette 1 Knoblauchzehe fein gehackt
Ingwer nach Geschmack fein gerieben
1 Chili in feinen Streifen
1 EL Rohrzucker
1 EL Mirin
1 EL Reisessig
3 EL helle Sojasauce
1 TL Sesamöl
Saft 1/2 Limette

Zubereitung
1) Den Chinakohl zerkleinern und säubern und mit den Radieschen- und Gurkenwürfeln in eine Schüssel geben. Den Tofu ebenfalls in Stücke schneiden - das nächste Mal würde ich ihn kross anbraten, hier haben wir ihn so in den Salat gegeben
2) Alle Zutaten für die Vinaigrette vermischen und über den Salat geben

Lasst es Euch schmecken, 
Euer clubzimmer!  

Dienstag, 29. März 2016

Salat mit Pomelo | Kokos | Cashews



Es gibt so ein paar rote Fäden in den ersten Monaten dieses eigentlich noch frischen Jahres.

Wenn ich mir die Photos in der Reihe anschaue, dann sehe ich viel Farbe. Auch ungewöhnliche Farbe, wie bei den Black Burgern. Es sind auf alle Fälle viele Teller dabei, die verdammt frisch und gesund daher kommen. 

Und ja, die clubzimmer Küche ist gemüsiger, obstiger geworden. Vielleicht liegt es am Winter, vielleicht auch nicht, jedenfalls ist das Bedürfnis nach frischen Vitaminen sehr ausgeprägt in den letzten Monaten. 

So wie der Spaß daran, Neues auszuprobieren. Ein Brot aus Gemüse zu backen oder eben mit bislang nicht genutzten Obst-/Gemüsesorten rumzuexperimentieren. Euch ist in diesem Zusammenhang sicherlich die Pomelo aufgefallen, die wir bereits zweimal zu Salaten verarbeitet haben. Die Kombination mit Rosenkohl ist da sicherlich die mit dem größten Aha-Effekt. 

Die Variante heute ergibt sich organischer. Kokosraspeln und Cashewnüsse erscheinen auf den ersten und zweiten Blick passend zur Pomelo. Auch die Zugabe und Zitronengras und Koriander wundert nicht, sondern macht intuitiv Sinn. 

Nur eins muss ich zugeben: Sicherlich schmeckt der Salat noch besser, wenn es draußen nicht grau und regnerisch ist, sondern ein frisch gegrillter Fisch, ein kühler Weißwein und nackte Füsse in Flip Flops die Kulisse geben .....

Rezept für zwei Personen

Fruchtfleisch einer Pomelo
1 Handvoll getrockneter Kokos-Chips
1 Handvoll Cashewnüsse
1 Handvoll Koriander
ein paar hauchdünne Streifen einer roten Zwiebel
1 fein gehacktes Zitronengras

Dressing
Saft von 2 Limonen
2 EL Honig
4 EL Pflanzenöl

Zubereitung
1) Kokos-Chips und Cashews in einer Pfanne anrösten, bis zu anfangen zu duften 
2) Mit der Pomelo, dem Koriander, den Zwiebelstreifen und dem Zitronengras vermischen
3) Alle Zutaten für das Dressing verrühren, über den Salat geben. 

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer

Rezept nach "Die grüne Küche auf Reisen: Vegetarisches aus aller Welt", David Frenkiel, Luise Vindahl, Knesebeck Verlag

Donnerstag, 24. März 2016

Halloumi Frikadellen mit Tahini-Dressing


Ist Euch eigentlich auch schon aufgefallen, dass es zwar jeder Dorfladen inzwischen Burger bastelt, aber nur wenige - jetzt meine ich nicht nur Dorfläden - sich auch mit Leidenschaft den vegetarischen Varianten widmen? 

Also nicht nur so Körnervarianten anbieten, der ich mich schon meiner Unizeit gruselnd erinnere - und das ist nun wahrlich Jahrhunderte her. Oder anstatt eines Patty dann eben einen Pilz grillen - ja, kann man machen .... man kann auch einfach ein Stück Schafskäse panieren und in den Burger packen, dann soll der in diesem Fall arme Vegetarier eben schauen, wie er dieses Brett gegessen und verdaut bekommt. 

Ich finde, da ist durchaus room for improvement - um das mal neublöddeutsch auszudrücken. Und da immer nur rumkoffern auch nicht gilt, habe ich rumprobiert. Erst molekularmäßig ein paar Sachen auseinander gebastelt, um sie dann burgerbudenmäßig wieder zusammenzubauen. Und siehe da: Heraus kamen schmackig-saftige Frikadellen, an deren Grill-Standfestigkeit nun zwar noch gearbeitet werden muss, die aber mit Salatunterlage schon feinstens funktionieren

Rezept für 10-12 Frikadellen

1 Pck Halloumi
1 Zucchini
1 Möhre
Salz
Pfeffer
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL fein gehackte Minze
Pflanzenöl

Tahini-Dressing
100 ml Naturjoghurt
2 TL Tahini
1 TL Honig
Saft einer Limette
Salz

Sesam zum Bestreuen
Rucola
Olivenöl
Weißweinessig

Zubereitung
1) Für die Frikadellen den Käse und das Gemüse grob hobeln, in einer Schüssel mit den Gewürzen vermischen und zu Frikadellen formen. Ich habe hierfür immer etwas von der Masse fest in einen kleinen Servierring gedrückt, um einigermaßen Halt hineinzubekommen
2) Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen von beiden Seiten anbraten
3) Die Zutaten für das Dressing verrühren
4) Salat putzen, auf die Teller verteilen, mit Olivenöl und Weißweinessig besprengeln, die Frikadellen drauf legen, mit Sesam bestreuen und einen Klacks Dressing dazu - fertig!

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer! 

Rezept nach "Die grüne Küche auf Reisen: Vegetarisches aus aller Welt", David Frenkiel, Luise Vindahl, Knesebeck Verlag

Montag, 29. Februar 2016

Salat mit Pomelo | Rosenkohl


Nach dem Gemüse-Flatbread gibt es nun schon die zweite Entdeckung des Jahres zu bestaunen: Die Pomelo. Ein neuer Liebling des clubzimmers, denn die Pomelo ist so ein tolles Zwischending zwischen Grapefruit und Orange, damit nicht wirklich bitter, aber auch nicht süß und außerdem in der Konsistenz immer schön fest, nie matschig. 

Allerdings - und das soll hier nicht verschwiegen werden - ist so eine Pomelo kein Quick Win. Das Fruchtfleisch herauszuschälen ist eine wirklich langwierige Geschichte - nichts für eben gerade mal gemacht. 

Aber die Mühe lohnt sich. Denn so eine Pomelo schafft es auch, ein so im Geschmack dominantes Gemüse wie den Rosenkohl zu zähmen. Dazu trägt aber auch schon die Röstung im Ofen bei, die dem Rosenkohl die Strenge nimmt. Und die Schalotten als Dritte im Bunde tun dann ihr übriges, um aus den einzelnen Zutaten ein harmonisches Ganzes werden zu lassen. 

Traut Euch. Schmeckt großartig!

Rezept für zwei Personen

1 Pomelo

100g Zucker
100ml Wasser
2 Zimtstangen
5 Sternanis
Saft einer Limone

500g Rosenkohl
6-8 Schalotten/kleine rote Zwiebeln
1 Bund Koriander
Olivenöl
Salz
Pfeffer
2 EL Reisessig

Zubereitung
1) Das Wasser, den Zucker, die Zimtstangen und den Sternanis zum Köcheln bringen und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen und den Limettensaft hinzufügen
2) Die Pomelo schälen - funktioniert wie bei einer Orange/Grapefruit, nur muss die weiße Haut komplett entfernt werden, da sie zu fest ist. In mundgerechten Stücken in den lauwarmen Sirup geben und dort marinieren
3) Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Den Rosenkohl putzen, die Schalotten schälen und gemeinsam zwei Minuten blanchieren. In ein Sieb abgießen, mit kalten Wasser abbrausen und gut abtropfen lassen
4) Den Ofen auf 220°C (Umluft) vorheizen. 5 EL Olivenöl und eine großzügige Prise Salz sowie Pfeffer in eine Schale geben und verrühren. Den Rosenkohl senkrecht halbieren, die Schalotten auch, wenn sie groß sind und beides in das Öl geben und durchrühren
5) Rosenkohl und Schalotten für 20 Minuten im Ofen rösten
6) Nun wieder zur Pomelo: Zimtstangen und Sternanis entfernen. Pomelo in ein Sieb abgießen, den Sirup auffangen. In eine Schüssel zu dem Rosenkohl und den Schalotten geben. Den Koriander hinzugeben, großzügig salzen, noch mal einen kräftigen Schwung Olivenöl, etwas Sirup und den Reisessig hinzugeben, vorsichtig umrühren und servieren

Lasst es Euch schmecken,
Euer clubzimmer!